Mit dem Womo nach Südspanien und Portugal (2.Teil)

Ein letzter Blick auf einen der traumhaften Strände Portugals.

 

Hier verweilte ich definitiv zu kurz !


Hinweis in eigener Sache: Den fast fertigen zweiten Teil meines Reiseberichtes habe ich versehentlich gelöscht. Werde in den nächsten Tagen aber versuchen, das Wesentliche noch einmal zusammen zu fassen - dies auch, so weit es geht, in chronologischer Abfolge.   

18.11.2016

 

Heute heißt es definitiv - Abfahrt Richtung Heimat!

Das Wetter spielt mit und ich genieße die Fahrt mit Stopps in Lorca und Murcia.

Dabei durfte natürlich ein Blick auf Benidorm nicht fehlen.

 

 

Ein Tipp für Genießer - runter von der mautfreien A7 auf die A332. Eine wunderbar ausgebaute Straße in einer atemberaubenden Landschaft.


Gegen 16 Uhr Ankunft auf dem CP 'Ole in Oliva.

 

Nicht irritieren lassen - ein spanischer Dauercamper aus den 50-iger Jahren darf dort halt auch stehen. Mit ein bißchen Glück ergattert man einen Stellplatz auf den Dünen mit freiem Blick aufs Meer. 

20.11.2016

 

Nach einem sonnigen Ruhetag und einer Mittagsmahlzeit im Campingrestaurant (nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich günstig ;-)) ging es heute weiter Richtung Barcelona.

Valencia

Auf der Hinfahrt ausgelassen, wollte ich mir doch einen etwas längeren Blick auf die Stadt gönnen. Keine Chance in die Innenstadt zu gelangen - Marathon ! 


Also ging es weiter bis ...

Sitges

Etwa 1,5 km vom Zentrum entfernt, hatten sich schon einige Womo-Besatzungen an der Uferpromenade häuslich eingerichtet. Nur ein paar Meter vom Wasser getrennt richtete auch ich mich ein, während Amy ihr gewonnenes Selbstvertrauen in Form eines ausgiebigen Strandspaziergangs demonstrierte.

Derweil bereitete ich das Abendmahl vor (morgens frisch gekaufte Muscheln).

Direkt vor dem Womo, auf einer Steinbank habe ich dann den Tisch gedeckt. Die Hälfte der Mahlzeit wurde von vorübergehenden Spaziergängern begutachtet und auch gekostet. Danach noch mit dem Fahrrad ins Zentrum - nette Begegnungen eingeschlossen ;-))

21.11.2016

 

Schon am späten Abend zuvor kündigte sich ein Wetterwechsel an. Temperatursturz und Regen - so begann der Morgen meiner Abfahrt aus Sitges.

Dennoch entschloß ich mich die Küstenstrasse nach Barcelona zu nehmen. Bei schönem Wetter muss es ein Genuß sein. Aber so früh morgens, regnerisch und dazu im Berufsverkehr - mehr als eine Herausforderung. Für die ca. 28 km bis zur Peripherie von Barcelona benötigte ich fast 3 Stunden.

Etwas genervt entschloss ich mich, meine Fahrt auf der Autopista7 bis Perpignan fortzusetzen. Dabei hatte ich vergessen, die Einstellungen im Navi (keine Mautstrassen, keine Autobahn) zu ändern. Dies führte dazu, das ich einen ungewollten, aber letzlich tollen Umweg durch die Pyr'enees Orientales in Kauf nehmen musste. Eigentlich viel zu schade, um einfach durchzufahren. In Perpignan Rast gemacht, Vorräte aufgefrischt (vor allem Gitanes) und dann einen Stellplatz aufgesucht Latour-Bas-Elne (schön gelegen, aber nur 6A Strom, statt wie im SP-Führer angekündigte 10A). So what!

Der Rest ist schnell erzählt. Zunächst natürlich in der umgekehrten Richtung die A75 zurück über Millau bis Clermont Ferrand, weiter Richtung Lyon bis Freiburg

23.11.2016

 

Ein letzter Gruß aus Frankreich.

24.11.2016

 

Ein letzter Abstecher nach Freiburg, also an den Ort, wo ich tatsächlich den Mut fand, diese Fahrt durchzuführen. Nach einem wunderbaren Abend mit Susanne ging es am nächsten Tag zu meiner Schwester nach Marburg. so dass ich pünktlich am Vorabend des Geburtstages meiner Frau Carola am 26.11.2106 in Markrandstädt eintraf.

Der Empfang war warm und herzlich - das Wetter nicht!!!

Fazit

Tolle Länder bereist - je weiter südlicher ich vorstieß, umso freundlicher und entspannter begegneten mir die Menschen. Alleine reisen ist eine Herausforderung, hat sich für mich aber gelohnt. Dennoch freue ich mich in Zukunft auf die Reisen mit meiner "Sonne".