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Peleponnes 2. Teil

Es geht weiter ...

Wir haben doch sage und schreibe 3 Wochen auf dem CP in Gythio verbracht. Warum? Nette Menschen kennengelernt, morgens um 7 Uhr das erste Bad im Meer genossen, danach oft den Pool mit maximal 5-10 Leuten geteilt und vor allem entspaaaaaant.

 

Heute am 5. Juni haben wir gegen 8 Uhr ausgecheckt um die Mani-Umrundung zu starten. Mal sehen, was uns erwartet. 

 

Hier noch ein paar Eindrücke von unserem Aufenthalt auf dem CP Gythion Bay.

 

 

v.l.n.r.    Gambas frisch vom Hafen aus Gythion, mal wieder Besuch, Hochzeitstag von Gabriele und Nobi (aus Böblingen), wir zusammen.

15. Etappe Gythio - Porto Kagio

5. Juni 2018

 

Von Gythio ging es über Skoutari immer am Gebirgsmassiv SANGIAS entlang. In Kotronas legten wir einen Badestopp am wunderbaren Sandstrand ein, weil wir wußten, dass sich bis zum heutigen Etappenziel kaum noch Möglichkeiten bieten würden (Steilküste). Der heutige Streckenabschnitt sollte zu einem unserer Höhepunkte werden. Auf der Ringstraße der Mani angelangt, veränderte sich mit einem Schlag das Landschaftsbild. Im Osten stürzen die Felsen direkt ins Meer, auf deren Felsnasen und Vorsprüngen die Bewohner ihre einzigartigen Wohntürme errichtet haben. Vor allem um der Blutrache zu entgehen und um der Piraterie nachgehen zu können.

Die Fotos dokumentieren unsere Anfahrt von Porto Kagio. Dabei passierten wir eines der maniotischten Orte auf der Mani, Vathi.

 

Das letzte Foto dokumentiert einen fatalen Navigationsfehler des FAHRERS.

Einmal zu früh abgebogen, wurde der Fahrweg immer enger und steiler. Also sicherheitshalber aussteigen und auf Erkundungstour gehen. Ergebnis:

Wir standen kurz vor der Agropolis Achill - Wendemöglichkeit gleich null !!!

 

Etwa 300m Rückwärtsfahrt standen bevor. Rechts der Abgrund und auf der bergseitigen Seite eine Allee von Feigenbäumen. Wer jemals mit seinem Womo deren Äste gestreift hat, weiß warum ich danach schweißgebadet meine Frau angehimmelt habe (tolle Einweiserin mittlerweile) und Agamemnon verflucht habe. Diese Immobilie hatte er nämlich Achill angeboten, damit er erneut in den trojanischen Krieg zog. 

Endlich den richtigen Weg gefunden und die Traumbucht von Porto Kagio liegt vor unseren Augen, bzw. der Linse meines Smartphones.

Fast angekommen ...

Wir stehen auf unserem nächsten Traumplatz. Vor uns das Meer und die Bucht, neben uns drei Tavernen mit ihren lockenden Speiseangeboten für den Abend. Mittlerweile hatten sich zwei weitere Womos dazu gesellt. Unter anderem auch Christian und Roswitha ...

... aus Emmendingen bei Freiburg. Gemeinsam bestellten wir für den nächsten Abend bei Maria (Wirtin der Taverne Porto) frische Lobbster. Umgehend zogen ihre Fischer los um diese zu fangen. Das Ergebnis verwöhnte unsere Gaumen!


Nach dem wunderbaren Esssen beobachteten Carola und ich einen jungen Mann mit Rucksack, der sich offensichtlich irgendwo am Rande ein Nachtlager suchte. Spontan lief ich ihm hinterher und lud ihn ein, beschützt von Amy und unserer Markise die Nacht etwas bequemer zu verbringen. 

 

Stephan (Franzose, 23 Jahre alt) wich uns danach nicht mehr von der Seite und hatte offensichtlich vor, den Rest seiner Europareise mit uns zu verbringen.


16. Etappe Porta Kagio - Stoupa

Heute am 7. Juni wartet ein weiterer Höhepunkt auf uns. 

 

Die Seehöhle von Glifada.

 

Über Marmaria, Gerolimenas ging es nach Pirgos Dirou und dann zum Höhleneingang. Eintritt schlappe 8.- € (da wir alle über 65 J. sind, auch Carola !) pro Person.

 

Diese Tropfsteinhöhle soll einer der schönsten der Welt sein. Erkunden kann man diese mit kleinen Booten. Kopf einziehen nicht vergessen. Die Fahrkunst der Gondoliere ist beeindruckend!

Nach 45 Min. bei angenehmen 18° Celsius war die faszinierende Rundfahrt beendet und meine mitgenommene Jacke (die ich nicht benötigte) tropfnass. Ich hatte sie unachtsam hinter mich gelegt, so dass sie zur Hälfte im Wasser hing.


Danach ging es über Areopolis, Lagada zu unserem Etappenziel in Stoupa, dem CP Kalogria.  Aus unserer Sicht schon ziemlich touristisch die Gegend. Für einen Zwischenstopp aber ok. Deshalb ließen wir es uns am Abend in einer wirklich guten Strand-Taverne gut gehen und den Abend stimmungsvoll ausklingen.


17. Etappe Stoupa - Koroni

So beengt haben wir noch nie gestanden. Für Wohnmobile über 7,00m nicht geeignet!

 

Dennoch haben wir das Beste daraus gemacht und mit Chris und Roswitha am Abend zünftig gegrillt. 

 

Ein klein wenig Entschädigung für die engen Platzverhältnisse bot der ...

... Pool.


18. Etappe Koroni - Finikounda

Am 9. Juni ging es dann weiter (wir reisen immer noch gemeinsam mit Chris und Roswitha) zum nächsten Ziel, dem CP Thines in Finikounda. 

 

Vor dem Aufbruch noch ein kurzer Check. Nichts vergessen? Carolas Zweitschlüsselbund war nicht auffindbar! Vor Abfahrt war sie vorher noch kurz mit unseren Mitreisenden in Koroni, auch um ein Geschenk zum bevorstehenden Geburtstag von Roswitha zu besorgen. Anschließend noch in einer Bar (früh am Morgen !!!), während ich das Womo startklar machte. Also zurück mit dem Womo auf den Spuren von Carola.

 

Das anfängliche Hupkonzert der Taxifahrer und anderer Autos ignorierend manövrierte ich unser Teil in den kleinen Ort bis zum Hafen, damit Carola bequem ihre vorherigen Haltepunkte, auf der Suche nach den Schlüsseln, aufsuchen konnte.

 

Ergebnis: Keine Schlüssel, aber einer übereifrige Deutsche, die mich darüber belehren wollte, dass die Befahrung des Ortes für Womos verboten sei (drei weitere standen übrigens auch am Hafen). Die örtliche Polizei war an meinen Rangiermanövern sichtlich nicht interessiert, aber viele Daumen nach oben von Kaffeebarbesuchern begleiteten unseren Ritt durch die Schluchten von Koroni.


Am Abend des 9. Juni erreichten wir dann unser Ziel.

Campingplatz Thines in Finikounda.

 

Dort verblieben wir bis zum 14.7. Der CP liegt etwas außerhalb des bezaubernden Ortes. Etliche Restaurants, Tavernen und Bars verleihen Finikounda, vor allem wegen seiner Sandstrände bekannt, ein besonderes Flair. Allerdings sollte man tunlichst vermeiden, mit dem Womo hinein zu fahren!!!


Für heute haben wir uns einen Freihstehplatz ausgesucht: KAKOVATOS

 

Ein traumhafter Platz. 3m vor uns das Meer und eine kleine Bank (selbst verbotenes Camping hätte man uns so nicht vorwerfen können) sowie rechterhand eine Fisch-Taverne und Duschen. Dort haben wir später dann die frischesten Calamari und frittierten Sardinen auf der bisherigen Tour, sowie einen überbackenen Feta in einer Tomatensoße sowie einen Tomatensalat serviert bekommen. Dazu natürlich Wein und den obligatorischen Uzo (20 €) und zum krönenden Abschluss einen wunderschönen Sonnenuntergang.


20. Etappe Kakovatos - Olympia

Heute wollen wir etwas unseren kulturellen Horizont erweitern und steuern daher in den frühen Morgenstunden Olympia an. 

Anfahrt Olympia

Das Womo war schnell abgestellt, nur etwa 200 Schritte von einem der Eingänge vom Unesco-Welterbe entfernt. Kurz bevor wir dann die eigentliche antike Sportstätte betreten konnten, zog das nächste Gewitter auf und wir verließen fluchtartig das Gelände. Dennoch nachfolgend einige visuelle Eindrücke - wir kommen wieder !


Danach ging es weiter zur Taverne von KOSTAS PAPADOPOULOS

 

GPS: N 37° 42' 00.0"  E 21° 19' 02.5"

An den Bildern lässt sich erkennen, wie stürmisch der Tag verging. Regenschauer, Gewitter und Sonne lösten sich fast minütlich ab. An Baden am wunderschönen kleinen Sandstrand, etwas unterhalb der Taverne gelegen, war nicht zu denken. Gegen 17 Uhr entschloß sich dann der Wirt die Gaststätte für heute zu schließen! Uns blieb nicht anderes übrig, als die Womoküche anzuschmeißen. Vorher habe ich mir allerdings auf der Suche nach einem TV-Empfangsplatz noch eine Aufgabe gestellt. Standortwechsel auf dem Gelände der Taverne. Das Ergebnis meiner Bemühungen - mit einem Hinterrad versackte unser Womo ca. 25cm im Mulch!

Bei den ersten Versuchen das Fahrzeug zu befreien, gruben sich die Hinterräder immer tiefer ein. Dennoch schaffte ich es nach einer dreiviertel Stunde, den Carthago wieder auf festen Boden zu bekommen. Ein Wermutstropfen bleibt: Beim Hin- und Herschaukeln näherte sich unser "Liebster" mit dem Hinterteil immer bedenklicher einem Eisenpfahl, welcher fest in der Erde verankert war. Beim letzten und erfolgreichen Versuch, zog ich dabei, den Pfahl touchierend, die linke hintere Heckschürze aus ihrer Befestigung! Konnte diese dann allerdings wieder fast in ihre Originalstellung bringen. Nur Kenner werden diesen Schaden auf den ersten Blick erkennen. 


21. Etappe Skalfida Beach - Glifa

Nach einer feuchten Nacht verließen wir ein wenig traurig den SP, da wir weder Kostas Kochkünste genießen, noch den tollen Strand beehren konnten. Auch hier gilt - wir kommen wieder!

 

Unser nächstes Ziel: CP IONION Beach ****

Diese "Nasen" kennen wir doch!

Übrigens eine Eigenart dieser Reise, viele trifft man mindestens zweimal.


17. Juni 2018

 

Die erste Nacht auf dem wirklich luxuriösen CP verbracht, nachdem wir gestern Abend vorzüglich (bis auf eine Ausnahme*) gemeinsam mit Roswitha und Chris im Restaurant uns den kulinarischen Köstlichkeiten hingegeben haben.

 

Carola in Erwartung auf das, was heute Abend auf den Tisch gelangt.


Eindrücke vom Platz

Restaurant

Strandzugang


17. Juni

 

... nach dem Spiel: Nun ist es passiert ! Vorteil dabei, wir müssen unsere Reise nicht mehr unbedingt darauf abstellen, ob Deutschland spielt oder nicht ;-))

 

Haben uns entschlossen, in Glifa noch eine Woche dran zu hängen. Daher haben wir uns frühzeitig für den 23. Juni / 20 Uhr einen Tisch im Restaurant des CP reservieren lassen, um das 2. Vorrundenspiel gegen Schweden zu genießen oder dann am Sonntag "tränenreichen" Abschied sowohl von der deutschen Nationalelf, als auch von Glifa zu nehmen.

 

Was es noch sonst so von der letzten Woche zu berichten gab:


Zusammenfassung 18. - 23. Juni 2018

Der erste Schreck ist verdaut - und wir freuen uns über die Annehmlichkeiten des CP. 

 

Mittags lernte Carola im Pool ein älteres Ehepaar aus Köln kennen, Renate und Peter. Der aus Deutschland mitgebrachte Retterspitz sollte Peter in den nächsten Nächten einen geruhsamen Schlaf, auch ohne Einnahme von IBU 600 schenken. Die therapeutische Hilfe von Carola sollte noch Folgen haben.

Am 21. Juni standen dann plötzlich, wie aus dem Nichts auftauchend, Sybille und Gerd vor uns, die wir ja in Gythio kennengelernt hatten. Es folgte ein feucht fröhlicher Abend im Restaurant und später vorm Womo ...

 

... und der Schock am nächsten Abend. Tagsüber hatten die beiden einen Badeausflug mit ihrem Roller unternommen und waren auf der Rücktour zum CP schwer gestürzt. Erst nach einem dreistündigen Aufenthalt im Krankenhaus von Kalamata konnten sie arg lädiert zurückkehren. Sybille hatte es dabei am heftigsten getroffen (Armgelenk gebrochen, Knie kaputt und Hautabschürfungen der feinsten Art am gesamten Körper, die Gerd übrigens auch aufwies). An dieser Stelle kommen jetzt Peter und IBU 600 wieder ins Spiel. Sozusagen als Kompensationsgeschäft (Retterspitz vs. IBU 600) überließ Peter Sybille eine Charge seiner Schmerztabletten. 

 

Von dieser Stelle senden wir Sybille und Gerd die besten Genesungswünsche. Schön Euch kennengelernt zu haben! 


22. Etappe Glifa ...

Unseren letzten Abend verbrachen wir das Spiel Deutschland vs. Schweden am Bildschirm verfolgend im Restaurant des CP.

 

Das Ergebnis hat mal wieder zwei Seiten. Erstens gewonnen und zweitens ...


Am nächsten Tag brach wir gegen 08:30 Uhr auf mit dem Ziel, keines zu haben. Zunächst fuhren wir über Loutra Killinis an der Küste Richtung Varda einige Badeplätze (frei nach dem Womoführer von Schulz) an, immer in der Hoffnung, vielleicht ein Plätzchen auch für die nächste Übernachtung zu finden. Aber seht selbst ...

Unter anderem liefen wir Ionion Blue und zuletzt Kalogria an. Leider hatten wir eins nicht bedacht - Sonntag in Griechenland bedeutet, alle machen sich auf dem Weg ans Meer. Den Parkplatz am Ende der Sackgasse hinter dem Hotel "Verde al mare" haben wir nicht mehr erreicht ! Eine Stunde haben wir gewartet, bis endlich eine Chance bestand, unser Womo nach einer ca. 500m langen Rückwärtsfahrt an einer geeigneten Stelle zu wenden, während der Zustrom von Autos Richtung Sanddüne nicht enden wollte.

 

Mittlerweile war es bereits 14 Uhr geworden und die Frage stand im Raum, wohin jetzt?

 

Da jetzt schon bereits feststeht, wir kommen wieder, entschlossen wir uns diesmal auf den Besuch der Gedenkstätte in Kalavrita und auf "Achaia Clauss" zu verzichten und die Peleponnes mit dem Ziel Lefkada zu verlassen. Letzteres ist eine Weinkellerei in den Mauern einer ehemaligen kleinen Festung, die vom Bayern Gustav Clauss 1861 ? gegründet wurde. Die ältesten Fässer dort sollen noch aus dem Jahre 1873 stammen und tragen die Namen Bismark und Moltke. Einer der bekanntesten Weine von dort ist der süffige Mavrodaphne.

Weiter geht es nach Lefkada


23. Etappe Lefkada - Preveza

26. Juni

 

Der erste Blick morgens früh aus dem Womo und der Entschluß war gefasst - Abfahrt!

 

Aber der Regen, der in der Nacht einsetzte war nicht der eigentliche Grund, sondern die Bedingungen auf dem CP Kariotes Beach.

 

1. Vom Beach weit und breit keine Spur

2. Sanitäre Bedingungen wie zu Eröffnungs-

    zeiten 1978

3. Kein Platz für größere Womos

4. Dauerlärmbelästigung durch direkt an-

    grenzende Hauptstraße

 

Im ASCI-Führer wird der Platz wie folgend beschrieben:

"Kleiner schattiger Campingplatz mit blitzsauberen Pool und Taverne, Pool/Bar/Restaurant und das gute Sanitär tragen mit der griechischen Gastfreundschaft zu einem sehr angenehmen Aufenthalt bei. Herzlich willkommen!"

 

Zur Ehrenrettung sei angemerkt, der Empfang durch Ioannis war wirklich herzlich, der Pool niedlich und sauber und auch der Sanitärbereich wurde regelmäßig gereinigt.

 

Aber die Beschreibungen des Camping Card-ASCI Führers sind nicht zum ersten Mal irreführend. Entweder war der Inspektor vom guten Wein des Betreibers berauscht oder bestochen worden. 


Also machten wir uns auf zu einem Tipp von Norbert, wo dieser Jahre zuvor mal am Hafen stand und davon schwärmte, wie schön es dort sei und man fußläufig das kleine Städtchen Nydri und seine Geschäfte und diversen Einkehrmöglichkeiten besuchen und nutzen könne.

 

Nach ca. 15km Fahrt erreichten wir den Ortseingang und das erste Verbotsschild (Durchfahrt über 3,5 t verboten) irritierte schon einmal. Also kurz einen freien Parkplatz kurz vor dem Stadtkern angesteuert und schon stand ein Grieche, wild gestikulierend am Fahrzeug und bedeutete uns, daß hier keine großen Womos geduldet werden. Gleichzeitig konnten wir beobachten, wie wirklich Massen an Touristen in den Ortskern strömten. Wir haben es dann noch einmal von der anderen Seite probiert. No Chance!

Die ehemals tolerierte Area für Wohnmobilisten musste mittlerweile einer betonierten und  gebührenpflichtigen Fläche weichen.

 

Good by Lefkada !!!


Weiter ging es Richtung ...

.. PREVEZA zum CP Village Kalamitsi Beach.

 

Die Fahrt führte uns dabei einmal "Unter Wasser" durch das Ionische Meer.

 

Und hier haben wir gerade typische italienische Küche genießen können (eine willkommene Abwechslung), denn der Koch stammt aus Italien. Der Strand ist 80m vom Womo entfernt. Unser Hund war schon baden. Morgen werden wir sicher auch noch hier stehen, auch um in Ruhe den Erfolg oder das Scheitern unserer "Nati" (Gruß an unsere Freunde in Hergiswill) zu verfolgen.

Am Mittwoch den 27.6. haben wir dann gemeinsam in unserem Womo mit einem Ehepaar aus der Pfalz das klägliche Ausscheiden der Nationalelf gegen Südkorea erdulden müssen, obwohl wir vorher "Hausputz" und den Teppich vorm Wohnmobil gesäubert hatten.  

 

Bei der letzten WM haben wir jedesmal das Nationalgericht des jeweiligen Gegners gekocht - mit Erfolg! Diesmal haben wir darauf verzichtet. 

 

Lieb gewonnene Rituale sollte man halt nicht aufgeben!


24. Etappe Preveza - Igoumenitsa

An dieser Stelle endet unser Griechenlandblog. Am 4.7. geht es auf die Fähre nach Ancona. Der weitere Rückweg nach Marburg ist noch offen. Stehen jetzt auf einer Landzunge vor Igoumenitsa. Vor uns Korfu und hinter uns das kleine Hafenstädtschen.

 

Fazit: Griechenland immer noch ein Traum. Freundliche Menschen (Touristen ausgenommen), zum Teil überwältigende Landschaften, gerade zum augenblicklichen Zeitraum eine überbordende Vielfalt an blühender Botanik und erwachendem Leben und einer Magie, der man sich nicht entziehen kann.

 

Nachfolgend letzte visuelle Eindrücke einer wunderschönen Reise ...

25. Etappe

.  die einfach nicht fehlen darf.

 

Unser letzter Standort in Griechenland war der CP DREPANOS

 

Eigentlich wollten wir dort am Strand bis zur Abfahrt am 04.07.18 frei stehen, ließen uns dann aber (im nachhinein leider) von Berichterstattungen anderer Wohnmobilbesatzungen, die von nächtlichen Räumungsaktionen der örtlichen Polizei berichteten, beeinflussen und suchten daher den nahgelegenen CP für die darauf folgenden Tage auf.

Dennoch ein traumhafter Platz mit direktem Blick auf Korfu und einem regen Schiffsverkehr. Bei einem morgentlichen Strandspaziergang mit unserem Hund Amy endeckte Carola nicht weit von uns entfernt ein großes Wohnmobil, frei stehend am Strand und klopfte an. 

 

Biggi und Bernd aus Odenthal sollten dann unsere Begleiter für die nächsten Tage (Fähre nach Ancona und SP in Fano) werden.

Wer kennt diese beiden "Verrückten" und kann sachdienliche Hinweise geben. Nachrichten bitte an: Charly.Wienecke@web.de 

 

 

Das "Fluchtfahrzeug" von Biggi & Bernd

Wir haben jedenfalls nach einer ruhigen Überfahrt nach Ancona am nächsten Abend in Fano einen wunderschönen Abend gemeinsam im Ristorante verbracht, geschlemmt und auch das eine oder andere Weinchen verkostet.

 

Danke an Euch beide. Wir sehen uns nächstes Jahr wieder in Griechenland -oderrrrr?

26. Etappe Fano - San Giorgio di Nogara

Ein pittoreskes Lagunen-Städtchen mit einem unschlagbar gutem SP direkt vor einer Trattoria.

Wir haben die letzte Abendsonne in "Bella Italia" bei einem vorzüglichen Mahl genossen, bevor wir am nächsten Tag Richtung Kärnten aufbrachen.


27. Etappe San Giorgio... - Maltschacher See

Vor fast genau 52 Jahren habe ich dort auf dem CP von meinem Vater anläßlich des WM-Endspiels im Wembley-Stadion England vs. Deutschland das erste Pils spendiert bekommen. Ich war danach betrunken und Deutschland verlor 4:2 n.V.  Machte aber nichts, denn ich war in Petra aus Alsfeld verliebt.


28. Etappe Maltschacher See - Berchtesgarden

Diesen Tourabschnitt werden wir wohl nicht so schnell vergessen. Bis zum Katschberg wunderbare Landschaften und traumhaftes Wetter. Die Höhe zum Pass kein Problem. Dann die Abfahrt. Bis zu 16% Gefälle. Auf halber Strecke Blick in den Rückspiegel - Rauch. Nein, kein Waldbrand, aber unsere Bremsen des Wohnmobils liefen heiß. Keine Auslaufzone weit und breit. Mit letzter Mühe in einer Kehre das Fahrzeug zum Stillstand gebracht, rausgesprungen und Unterlegkeile justiert. An dieser Stelle mein Dank an Carthago, einen 4,5 Tonner mit einem derartig unzureichendem Bremssystem auszurüsten !!!

Heil angekommen genoßen wir auf dem dortigen SP unser erstes Wiener Schnitzel auf deutschem Boden.

 

Am nächsten Tag machten wir dann noch Rast in Dinkelsbühl, bevor wir Marburg wieder anliefen.


Nach der Reise, ist vor der Reise !

 

Die Planungen laufen, am 18. August soll es Richtung Spanien/Portugal wieder los gehen.

Kommentare: 1
  • #1

    Reinier (Freitag, 08 Juni 2018 09:08)

    Guten Morgen Ihr 2,
    wollte euch auch mal viel Spaß bei Eurer Reise wünschen.
    Kleiner Tipp: Wenn ihr auf der Mani seid, vergesst nicht die schönen Häuser von Aeropolis zu besuchen und mit dem Boot durch die Höhlen von Dirou zu fahren. Ist relativ in der Nähe.
    Grüßt mir mein Griechenland :-)
    LG Reinier